Erfurter Künstler und Kulturschaffende sollten sich nicht gegeneinander auspielen lassen


Aufgrund der angespannten Haushaltslage in Erfurt werden verschiedene, meist kleinere, Kunst- und Kulturprojekte wahrscheinlich ohne Förderungen auskommen müssen. Dagegen wehrt sich unter anderen, der “Klub 500″ welcher einige interessante aber auch abwegige Vorschläge zur Lösung des Problems hat. Um Geld in die leeren Kassen zu bekommen wird zum Beispiel gefordert Bestände aus den Sammlungen, der Erfurter Museen, zu verkaufen. Dies darf unserer Erachtens nicht passieren, denn einer kurzfristigen finanziellen Entlastung würde ein fortdauernder ideeller Schaden gegenüber stehen. Der “Klub 500″ hat aber auch einige überdenkenswerte Ideen. Die Höhe der Zuschüsse für die Oper, den Kaisersaal und die Domfestspiele, die teilweise in die Millionen gehen, sollten durchaus einmal überprüft und zur Not, um ein erträgliches Maß, gekürzt werden, um mit den frei werdenden Geldern auch kleinere Projekte unterstützen zu können. Gelder, die eigentlich für den Stadionausbau gedacht waren, wie vom “Klub 500″ gefordert, nun in den Kulturetat umzuleiten lehnen wir allerdings strikt ab, denn auch der Erfurter Sport muss ausreichend gefödert werden. Ein Gegeneinander kann und darf es hier nicht geben.

, , , ,

  1. Bisher keine Kommentare.
(wird nicht veröffentlicht)

Comment Spam Protection by WP-SpamFree

  1. Bisher keine Trackbacks.