Jeden Tag denkt man es kann nicht noch verrückter werden in diesem Staat… doch man wird leider immer wieder eines Besseren belehrt. Beim Recherchieren im Internet stieß unser ehrenamtlicher Sozialbeauftragter auf eine besonders perfide Abstrusität, die nicht etwa von einem Halbstarken, sondern von einem “gestandenen” Akademiker stammt. Mit seiner Aussage: “Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit zu einem geregelten Verkauf von Organen haben.” bewies der Volkswirtschaftsprofessor, Peter Oberender, welcher zu diesem Zeitpunkt an der Universität Bayreuth lehrte eindrucksvoll, dass (arme) Menschen von Teilen des “Establishments” augenscheinlich nicht mehr als vollwertige Bürger, sondern nur noch als (lebendige) Ware, betrachtet werden. Der Umstand, dass dieses Interview, welches Oberender dem Radiosender “Deutschland Radio Kultur”, schon vor über einem Jahr gemacht wurde, ein medialer Aufschrei dagegen aber weitestgehend ausblieb, stimmt jeden vernunftbegabten Menschen umso nachdenklicher. Rückblickend war es nur Anstoß für eine ganze Reihe weiterer verbaler Entgleisungen gegenüber Hartz IV Empfängern. Man erinnere sich nur an die Studie zweier Wissenschaftler der TU Chemnitz, die errechnet haben wollen, dass 132 Euro monatlich und pro Person zur Existenzsicherung ausreichend sein sollen. Dies kann man eigentlich nicht einmal mehr mit Realitätsfremdheit oder Betriebsblindheit entschuldigen, nein der Begriff Wissenschaft wurde, durch diese zwei, sozusagen neu definiert. Aus “Wissen schaffen” wurde “Märchen erzählen”, wobei die berühmten Gebrüder Grimm eindeutig literarisch wertvollere Märchen für die Nachwelt niedergeschrieben haben… www.pro-erfurt.org
Hartz IV Empfänger als Organspender?
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